>>Film und Diskussionsrunde: DIE FLIEGE IN DER ASCHE

Am 9.7. um 17:30 Uhr präsentiet die Diakonie Deutschland zusammen mit dem Evangelischen Zentrum für entwicklungsbezogene Filmarbeit (EZEF) und TERRE DES FEMMES den Themenabend "Frauenhandel und sexuelle Ausbeutung". In diesem Rahmen wird der Film DIE FLIEGE IN DER ASCHE gezeigt mit anschließender Podiumsdiskussion.

 

Im Anschluss diskutieren Dr. Necla Kelek,  Mitglied des Vorstands TERRE DES FEMMES, die Fachreferentin für Frauenhandel und Zwangsprostitution von TERRE DES FEMMES, Anna Hellmann  und Maria Lohende, Vorstand der Diakonie Deutschland

Wir freuen uns, Sie bei der Veranstaltung begrüßen zu dürfen.


DIE FLIEGE IN DER ASCHE / LA MOSCA EN LA CENZIA

spanisch OmU

Argentinien 2010, 98 Min, ab 12

Regie: Gabriela David

Darsteller: Paloma Contreras, María Laura Caccamo, Luís Machín, Luciana Cáceres, Cecilia Rossetto, Vera Carnevela, Dalma Maradonea, Ailín Salas, Isabel Quinerteros, Elvira Villarino, Adrina Ferrer, u.a.

 

Nancy und Pato langweilen sich in der Provinz des nördlichen Argentiniens, weitab von Buenos Aires. Pato, die jüngere der beiden, möchte unbedingt in die Hauptstadt, um Geld zu verdienen und zu studieren. So überredet sie Nancy, die weder lesen noch schreiben kann, mitzukommen. Eine vermeintliche Vermittlerin organisiert die Reise und verspricht ihnen eine gute Stellen in einem Haushalt. Kaum in Buenos Aires angekommen, landen sie aber in einem streng abgeschirmten Wohnungsbordell.

Während Pato rebelliert, scheint sich Nancy zunächst mit der Situation zu arrangieren. Insgeheim sucht sie jedoch intensiv nach einer Fluchtmöglichkeit.

„Die Fliege in der Asche“ ist die beklemmend erzählte Geschichte einer gefährdeten Freundschaft und setzt sich auf differenzierte Art und Weise mit dem Thema Frauenhandel und  sexuelle Ausbeutung auseinander. Der Film kündet von der Kraft der Solidarität, die Nancy und Pato helfen werden, ihre Würde – und ihr Leben – erfolgreich zu verteidigen.

Der Film ist das Vermächtnis der völlig überraschend im November 2010 verstorbenen Regisseurin Gabriela David. Wenige Monate zuvor wurde er beim Internationalen Filmfestival Innsbruck 2010 mit dem Publikumspreis ausgezeichnet.